Hua-Hin, Phetchaburi und Phraya Nakhon Cave

Hua-Hin und BangkokUnser erster Stopp nach Bangkok war Hua-Hin, eine kleine Stadt am Golf von Thailand. Wir hatten uns für diese Stadt entschieden, da sie eine gute Ausgangsbasis für unsere beiden geplanten Ziele, den Sam Roi Yot Nationalpark und die Khao Luang Cave bei Phetchaburi bietet.

Hua-Hin selbst hat außer dem interessanten Nachtmarkt und ein paar Metern Strand nicht wirklich viel zu bieten, ist aber nach dem wuseligen Bangkok recht entspannend. In einem kleinen Reisebüro ("Hua-Hin Adventure Tour") haben wir schließlich zwei Rundum-Sorglos-Touren zu den Höhlen und in den Nationalpark gebucht. Transfer, Führer, Eintritt und Essen inklusive.

Wie sich herausstellte eine wirklich gute Wahl, denn unser Guide war nicht nur sehr nett, sondern sprach und sehr gut Englisch. Zudem hatten wir sogar unsere private Tour, mit eigenem Fahrer, wirklich gutem Minibus und (dank Vor-Saison) ohne irgendwelche anderen Touristen.

Neben den geplanten Zielen haben wir so noch allerhand Zusatz-Ziele, wie einen wirklich authentischen thailändischen Wochenmarkt (Bild unten) und eine Ananas-Plantage besichtigt. (Ananas-Pflanzen hab ich mir immer ganz anders vorgestellt, irgendwie größer)

Wochenmarkt

Der erste Tages-Ausflug führte uns aber hauptsächlich in den Sam Roi Yot Nationalpark, südlich von Hua-Hin. Mit dem Longtail-Boot fuhren wir zu einem wirklich idyllischen Strand (Bild unten) und dort ging es zunächst über recht steile Fels-Wege auf einen kleinen Berg. Gut das wir auch feste Schuhe dabei hatten.

Phraya Nakhon Cave

Nach ein paar Höhenmetern gelangten wir praktisch ins Innere der felsigen Landschaft, denn diese ist von einem recht großen Höhlen-System durchzogen. Obwohl es dort drinnen zum Teil recht finster war, wuchsen überall Bäume dem entfernten Licht entgegen. Allein das sah schon sehr spektakulär aus.

Phraya Nakhon Cave

Das Highlight war aber der kleine Tempel der im Zentrum der Höhle steht und täglich nur für ein paar Stunden vom Sonnenlicht angestrahlt wird. Dank der guten Planung unseres Guides waren wir natürlich genau zu diesem Zeitpunkt dort.

Phraya Nakhon Cave

Für mich definitiv eines der schönsten Ziele die wir in den drei Wochen angesteuert haben. Unsere zweite Tagestour führte uns nach Phetchaburi, wo neben einem Sommerpalast des Königs eine zweite Höhle auf uns wartete. Besonders auffällig waren hier die Affen.

Affe

Diese gibt es in zwei Sorten, eine davon ist recht aggressiv, man sollte also lieber Abstand zu diesen halten. Wir konnten später eindrucksvoll beobachten wie die Tiere Touristen Tüten abnehmen und diese zerfetzen um an den Inhalt zu kommen. Die kleinen Biester haben gelernt wie man Flaschen öffnet und so konnten wir einem Affen im Baum zusehen, wie er sich eine Cola-Flasche aufschraubte, ein paar Schlucke trank, und diese dann sogar ordnungsgemäß wieder verschloss.

Anti-Affe

Auf dem Parkplatz bekommt man für die Stellgebühr zusätzlich ein Stoff-Krokodil. Dieses wird auf das Auto-Dach gelegt, denn vor Krokodilen haben die Affen Angst. Der Trick funktioniert tatsächlich, denn ansonsten würden Scheibenwischer, Türdichtungen und Dachantennen regelmäßig zerlegt werden.

Im Teil vier dieses Berichtes geht es dann um Koh Phangan, eine abenteuerliche Insel weiter im Süden, auf der es nur zu wenigen Stunden am Tag elektrischen Strom gibt.

Karte von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0