Koh Phangan

GPS Track Koh Phangan

Der Reiseabschnitt von Hua-Hin nach Koh Phangan war mit etwa 600 km (abgesehen von er Rückreise nach Bangkok) das längste Stück Strecke das wir an einem Tag bestritten haben. Von Hua-Hin ging es zunächst mit dem Reisebus bis Chumphon, und von dort mit der High-Speed-Fähre auf die Insel.

High Speed Fähre

Unsere Unterkunft, die Mai Pen Rai Bungalows, lagen weit ab von allem Trubel um Vollmond-Partys und Co für die Koh Phangan ebenfalls bekannt ist. Die Anlage ist so abgelegen das sie nur zu bestimmten Zeiten von einem Generator mit elektrischem Strom versorgt wird.

Taxi

Der einzige Weg dorthin führt über eine holperige Dschungel-Sandpiste. Über diese bretterte unser Taxifahrer mit einer irren Geschwindigkeit, während wir und auf der Ladefläche des Pick-Up-Trucks fest klammerten. Das erste Stück Abenteuer war also bereits die Anreise.

Mai Pen Rai, Koh Phangan

Aber das alles lohnte sich durchaus, denn die kleine Bucht (Bild oben) in der die Anlage lag, war wirklich schön. Ebenso schön war die Position unseres Bungalows auf den Klippen, direkt am Meer (Bild unten zeigt den Blick vom Balkon). Alles andere war sehr rustikal, und ich hatte gehofft das zumindest die Schlafmöglichkeiten etwas sauberer wären, aber mit entsprechender Ausstattung konnten wir auch hier sehr gut überleben.

Mai Pen Rai, Koh Phangan

Die einzige Möglichkeit etwas zu kaufen, ohne 20 min durch den Dschungel zu rasen, bot das lokale Restaurant (Bild unten), das gleichzeitig als Rezeption für die Bungalows diente. Das Essen war sehr gut und das Personal immer freundlich, und so gab es Frühstück, Mittag und Abendbrot ebenfalls direkt am Strand.

Mai Pen Rai, Koh Phangan

Tierische Gesellschaft, auch in Form von Insekten, hatten wir an sich sehr wenig. Am häufigsten trifft man auf die kleinen Geckos, die eigentlich überall in Thailand herumwuseln.

Gecko

Aber auch ein recht großer Bindenwaran tauchte eines Nachmittags direkt vor unserem Bungalow auf, um auf den Steinen Sonne zu tanken.

Bindenwaran

Koh Phangan sollte ein bisschen den Abenteuer-Teil unser Reise darstellen und war so gesehen ein Volltreffer. Die Hütten direkt am Wasser, mit spartanischer Ausstattung und nur gelegentlich Strom, ohne jede Fluchtmöglichkeit bieten schon eine tolle Atmosphäre. Länger als eine Woche würde ich das vermutlich aber auch nicht aushalten. Nach vier Tagen ging es deshalb für uns weiter in Richtung Krabi…

Karte von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0