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Nie wieder Kaffee aus Papp-Eimern

Bei meinem letzten Besuch der Hamburger Innenstadt musste ich ein wenig Zeit herum kriegen. Zufällig stand ich gerade in der nähe einer Filiale einer bekannten amerikanischen Kaffeekette, und da ich dort noch nie war, beschloss ich das ganze mal zu testen. Rein in den Laden, an die Schlange angestellt, die Karte studiert und über die doch recht beachtlichen Preise gestaunt, trotzdem was bestellt, bezahlt und mich an der Ausgabe erneut angestellt.

Kaffee von Starb*cks

Von dieser Stelle an lief es dann weniger gut. Der Typ an der Maschine hatte einen fiesen Akzent, hat immer irgendwas völlig unverständliches gesagt und einen Becher nach der anderen auf den Tresen gestellt. Da keiner verstanden hat was das nun sein sollte, standen dort immer mehr Becher mit unbekanntem Inhalt und immer mehr Kunden mit ärgerlichem Gesichtsausdruck. OK, es war viel los und er Typ gestresst, aber bei >3€ für einen Becher erwarte ich schon das man da nicht irgendwas hingeklatscht kriegt, so das der Inhalt gleich über den Rand läuft.

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es dann dem Typen nachgemacht der vor mir wartete. Einfach irgendeinen der zahlreichen, herrenlosen Becher geschnappt und den Laden verlassen. Tja, das das Zeug nun wenigstens besonders Lecker war, kann ich leider auch nicht behaupten. Damit also definitiv mein letztes Besuch in diesem Laden…

2 Kommentare

  1. D! sagt:

    Was erwartest du? Kaffee im Becher ist genauso sexy wie Bier im Pappbecher ;)

    1. Naja, wenn wenigstens der Kaffee im Nicht-Papp-Becher ordentlich serviert worden wäre. Aber auch der wurde einem dort nur lieblos vorgeworfen. Irgendwie hätte ich bei all dem drum herum halt schon mehr erwartet…

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