The Gun Seller
Von Hugh Laurie

Review
Bewertung: 2 von 10 Punkten
Dieses Buch hat mich viele Nerven gekostet. Nicht weil es so spannend war, sondern (stellenweise) einfach unglaublich schlecht und platt. Aber der Reihe nach.
Das Buch stammt von Hugh Laurie, das ist der Schauspieler der Dr. House in der gleichnamigen Fernsehserie spielt. Gut, an dieser Stelle könnte man (zu recht) einwerfen: "Was hast du erwartet?". Hätte ich nicht vor dem Kauf die ersten Seiten gelesen und "für ganz lustig" befunden, hätte ich diesem Einwurf vollkommen recht gegeben. Gleich zu beginn gibt es lustige Sprüche, ähnlich wie in der Serie. Nur leider wiederholen die sich in den folgenden Kapiteln immer wieder nach dem gleichen Muster, bis es irgendwann nicht mehr auszuhalten ist. Witz komm raus, du bist umzingelt.
Die Story handelt von einem, ähm. Nunja, ich weiß nicht mal mehr genau was der Hauptcharakter überhaupt beruflich macht, oder ob das jemals erwähnt wurde. Egal, zumindest gerät diese "Person" zwischen die Fronten von Waffenhändlern, Lobbyisten und Terroristen. Eine neue Waffe soll verkauft werden, und um gute Promotion dafür zu machen, müssen Terroristen damit eindrucksvoll bekämpft werden. Wenn davon aber gerade keine verfügbar sind, was liegt da näher als die Terroristen selbst zu beauftragen.
Die ganze Geschichte klingt nicht ganz uninteressant, hätte aber auch auf weniger Seiten Platz gehabt und ließ eigentlich an keiner Stelle wirklich Spannung aufkommen. Positiv ist das man an manchen Stellen einfach an Dr. House denken muss. Die fiesen Sprüche passen einfach. Leider wurde auch dieser Bonus (wie bereits beschrieben) verspielt.
Da 1 die schlecht möglichste Note ist, möchte ich dieses Privileg für Bücher aufheben die ich tatsächlich abbreche. Es wäre auch nicht fair "The Gun Seller" schlechter zu bewerten als "Seven Ancient Wonders" von Matthew Reilly. Das war nämlich mindestens genauso schlecht.
