Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Von Jonathan Stroud

Review
Bewertung: 6 von 10 Punkten
In der Bartimäus Serie geht es um einem Dämon mit eben diesem Namen. Bartimäus wurde von einem sehr jungen Zauberer beschworen und ist somit an diesen gebunden und verpflichtet ihm zu dienen. Die Geschichte spielt in London, und enthält für eine Fantasy-Story sehr viele moderne Elemente. Das besondere an diesem Buch ist jedoch, das es zum Teil aus der Sicht des Dämonen geschrieben ist. Dies gibt dem ganzen eine sehr frische Perspektive, zumindest habe ich so etwas noch nicht gelesen. Der Autor hat das Ganze zusätzlich mit einer Priese Humor gewürzt, und der Dämon ist ein sehr sarkastischer Zeitgeselle. Da Dämonen in mehr Ebenen denken können als Menschen, wird im Buch häufig die Fußzeile benötigt um sein handeln für uns sterbliche verständlich zu machen.
Diese neuen Ideen haben mir sehr gefallen, leider waren sie für mich auch das einzige Highlight des Buches. Zusätzlich wird zu viel Erklärt und der Dämon war der einzige Charakter im gesamten Buch den ich leiden konnte. Alle anderen, inklusive des jungen Zauberers, wirken auf mich eher unsympathisch. Ohne die Erzählungen aus Bartimäus Sicht, wäre das Buch für mich also ein ziemlicher Reinfall gewesen, so konnte man es immer noch gut lesen und sich auf das nächste Kapitel aus Dämonen-Perspektive freuen.

