Eaters Of The Dead
Von Michael Crichton

Review
Bewertung: 7 von 10 Punkten
Um den Inhalt dieses Buches darzustellen zitiere ich mal Wikipedia: "Nach 922 verfasste Ahmad ibn Fadlan seinen umfangreichen Reisebericht über die Reise einer arabischen Gesandtschaft zu den Wolgabulgaren, den nördlichen Nachbarn der Chasaren, den warägischen Rus, mit eindrucksvollen Schilderungen ihrer Lebensgewohnheiten, Kultur und Religion…"
Crichton hat sich diesen antiken Reisebericht als Grundlage für sein Buch gewählt. Die ersten drei Kapitel sollen sogar (nahezu) eine reine Übersetzung des alten Textes sein. Entsprechend seltsam wirkt anfangs die Schreibweise. Man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran. In den Rest der Geschichte hat er dann (unter anderem) die Beowulf Saga einfließen lassen. So entstand ein interessanter Mix aus Fiktion und Realität. Auch im erfundenen Teil des Buches findet man jedoch weiterhin Fußzeilen mit wissenschaftlichen Belegen. So ist man sich bis zum Ende nie sicher was nun real ist, und was nicht.
Mit nur knapp 270 Seiten ist das Buch schnell abgearbeitet. Wirklich empfehlenswert jedoch nur, wenn man sich ein wenig für nordische Mythologie und Geschichte interessiert.
