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Sommerwetter in Lubmin (Greifswald)

Demnächst werde ich dank eines größeren Projektes beruflich länger in Lubmin zu tun haben. Dies liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei Greifswald an der Ostsee, nicht weit von der polnischen Grenze. Diese Woche habe ich dort bereits ein wenig vorarbeit geleistet und dabei gleich mal die nähere Umgebung erkundet.

Strand Lubmin

Auch wenn ich noch nicht so ganz weiß was ich von einem längeren Aufenthalt in dieser doch recht toten Region halten soll, der Strand in Lubmin ist recht schön und ich habe ihn bereits ausgiebig genutzt. Nur ein paar Meter vom Meer entfernt zu wohnen hat durchaus seine Vorteile.

Strand Lubmin

Was mir allerdings schon mal negativ aufgefallen ist: Ich war noch nie in einer so dermaßen Autofahrer feindlichen Umgebung. Überall sinnlose Tempolimits und massenweise Blitzer. Dazu gibt es noch auffallend häufige mobile Kontrollen.

Strand Lubmin

Das Resultat ist das alle Angst haben, viel zu langsam langsam fahren und man nirgends richtig voran kommt. Noch schlimmer wirds durch die katastrophalen Ampelschaltungen mit endlosen Rotphasen (natürlich sind auch fast alle Ampeln mit Blitzern versehen). Wer auch immer da für den Verkehr zuständig ist, sollte sich mal nen anderen Job suchen.

Strand Lubmin

Diese Strand-Bilder hingegen gefallen mir ausgesprochen gut. Mehr davon gibt es wie immer in der Galerie. Übrigens sind das nicht alles HDRs. Wer erkennt welches original Aufnahmen sind, der gewinnt meine Anerkennung, oder Wahlweise ein kleines Lob.

Strand Lubmin

Fest steht zumindest das ich zukünftig wohl öfter aus dieser Region berichten werde. Ob das nun gut oder schlecht ist, wird sich spätestens dann herausstellen.

Der gemeine Kitschmohn

Diese recht seltene Mohn-Sorte wächst ausschließlich vor Sonnenuntergängen in bunten Wildkreuter-Wiesen. Die Pflanze zeichnet sich aus durch ihre leuchtenden Blütenblätter und dem extrem kitschigen Gesamtbild.

Kitschmohn

Konsumiert man Kitschmohn-Bilder in zu großen Mengen, kann es leicht zu Reizüberflutung und/oder Farb-Flash kommen. Daher beschränke ich mich sicherheitshalber auf zwei Bilder, was eine noch verträgliche Dosis darstellen dürfte.

Kitschmohn

Michael Crichton: Pirate Latitudes & Charlaine Harris

Pirate LatitudesInhalt in einem Satz: Captain James Hunter lebt in einer heruntergekommen englischen Kolonie in der Karibik und wittert fette Beute.

Bewertung:
07/10

Genre/Sprache: Thriller/Englisch
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Dead To The WorldInhalt in einem Satz: Der vierte Teil der Sookie Stackhouse Serie, zum Glück wieder deutlich spannender als der misslungene dritte Teil.

Bewertung:
07/10

Genre/Sprache: Urban Fantasy/Englisch
Review lesen ->

Emden: Groningen (Niederlande)

Ein weiteres Ziel auf der Emden-Tour war Groningen, Hauptstadt der gleichnamigen Niederländischen Provinz und etwa 100km von Emden entfernt. Da ich von den Niederlanden noch nicht viel gesehen habe, hatte ich keine Ahnung was mich dort erwartet.

Emden und Groningen

Ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht wie schön die Stadt ist. Alles wirkt irgendwie uneinheitlich aufgeräumt und modern.

Hafen

Zwar findet man überall einen Mischmasch aus verschiedenen Baustielen und Zeiten, aber man es geschafft das es trotzdem gut aussieht. Erstaunlicher Weise beschränkt sich das nicht nur auf die Gebäude, auch die Menschen wirkten irgendwie besonders stylish. Das könnte aber an der großen Uni und der entsprechend hohen Anzahl an Studenten liegen.

Alt und Neu

Auch stellte sich herraus das die Geschichten über Niederländer und ihre Fahrräder keinesfalls übertrieben sind. Hier stehen wirklich an jeder Ecke massenweise Fahrräder und es gibt ein hervorragend ausgebautes Netz an Radwegen. Das finde ich sehr sympathisch.

Vorurteile sind manchmal richtig

Das einzige was sich als schwierig erwies, war Mittags etwas zu Essen aufzutreiben. Die meisten der Restaurants und Lokale bieten erst ab 17:00 warme Küche an. Dafür wurde unser Kaffee gleich bei Erhalt abkassiert, fand ich recht praktisch, zumindest wenn man tatsächlich nur mal eben irgendwo etwas trinken möchte.

Alt und Neu 2

Rund um die Stadt herum gibt es auch hier viel Wasser und Schiffe. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil gesehen haben, hat mir der Ausflug gut gefallen. Parken kann man übrigens kostenlos bei Ikea, wenn man einen kleinen Fußweg in die Stadt in Kauf nimmt.

Hausboote

Nordlichter im Zeitraffer

Nordlichter fand ich schon immer irgendwie spannend, aber dieses Video hat mich ziemlich umgehauen. Der Anfang ist schon recht spektakulär, aber der riesige Zeitraffer-Schwenk ab 0:40 ist einfach unglaublich. Am besten direkt auf Vimeo in HD gucken.

Und falls es doch etwas mit mehr Adrenalin sein soll, dann ist dieses Fallschirm-Video vom selben User ebenfalls absolut sehenswert.

Via lens-flare.de

Emden: Insel Norderney

Wie schon im Teil 1 dieser kleinen Serie beschrieben, war eines unserer Ziele die Insel Norderney. Dort haben wir mit dem Fahrrad eine schöne Rundtour gemacht. Guter Tipp für alle die kein Wert auf das eigene Rad legen: Für eine Tagestour ist es billiger sich ein Rad auf der Insel zu mieten, als ein eigenes auf der Fähre mitzunehmen.

GPS Strecke Norderney

Aber fangen wir bei der Überfahrt an: Die Fähre pendelt etwa stündlich zwischen Norddeich und Norderney und man ist ebenfalls etwa eine Stunde unterwegs, bis man die Insel erreicht hat. Unterwegs kann man mit etwas Glück (je nach Wasserstand) jede Menge Seehunde auf ihrer kleinen Sandbank pennen sehen (dafür hätte ich jedoch mein Tele-Objektiv benötigt).

Land in Sicht!

Im direkten Vergleich mit Fehmarn sieht es hier schon viel mehr nach Insel aus. Da es keine Brücke gibt, fahren hier auch entsprechend weniger Autos. Mit Sylt mithalten kann jedoch auch Norderney nicht, dafür sind z.B. viele der Gebäude einfach zu hässlich.

Auf dem Januskopf

Nichtsdestotrotz ist die Insel meiner Meinung nach definitiv einen Besuch wert. Bei entsprechenden Temperaturen kann man hier sicher auch ganz gut im Meer baden und es gibt genug zu sehen um sich eine Weile zu beschäftigen. Auch die Radwege sind hier durchgängig gut benutzbar, wenn auch manchmal (man sollte es nicht glauben) etwas hügelig.

Der Große Norderneyer Leuchtturm

So hat man zum Beispiel einen schönen Blick vom großen Leuchtturm, zumindest nachdem man sich die enge Wendeltreppe nach oben geschleppt hat. Leider liegt dieser direkt am wenig fotogenen Flugplatz, und so kann man bei diesigem Wetter nur wenig rings herum sehen.

Blick vom Leuchtturm

Geocaches gibt es auch auf dieser Insel genug. Unter anderem am Kap, dem Wahrzeichen der Insel (Bild unten). Eigentlich wollten wir auch hier eine Art Geocache-Inselführung machen, aber leider war dieser nicht wirklich gelungen und so haben wir uns entschieden lieber abzubrechen und ein paar einzelne Dosen einzusammeln.

Das Kap

Auch zurück ging es natürlich wieder mit der Fähre, nur das diese diesmal fast leer war. Auf der Hinfahrt herrschte schon fast ein Mangel an Sitzplätzen und auf der Rückfahrt war deutlich mehr als die Hälfte der Plätze frei.

Die Fähre

Insgesamt trotz teilweise mäßiger Sicht, teurer Überfahrt und pustendem Windes eine schöne Tour die ich durchaus weiter empfehlen kann.

Mit dem Siemens-PCS7-Ballon über Lüneburg

Das es interessante Vorteile haben kann mit Simatic PCS7 Komponenten zu arbeiten, durfte ich diese Woche erfahren. Da ich dies beruflich nahezu täglich tue, habe ich mit etwas Glück einen Platz im Siemens Heißluftballon bekommen.

Vorbereitungen

Eigentlich sollte die Tour ab Hamburg Dammtor starten, aber durch schlechtes Wetter musste der Start verschoben werden. Zu meiner großen Freude nach Lüneburg.

Startklar

Startpunkt waren die Sülzwiesen. Nachdem wir noch eine Regenwolke abgewartet haben, ging es auch schon an die Startvorbereitungen. Es dauert schon eine ganze weile bis so ein großer Ballon mit heißer Luft gefüllt und fahrbereit ist.

Über Lüneburg

In die Luft geht es dafür überraschend schnell, zumindest hätte ich mir das ganze wesentlich langsamer vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist es immer noch eine sehr entspannte Art zu reisen.

Über Lüneburg

Das Wetter war zwar nicht optimal, aber ich bin froh das er überhaupt geklappt hat. Vom Regen der unterwegs gefallen ist bekommt man im Korb (außer einem leisen prasseln auf dem Ballon) nichts mit. Etwa eine Stunde dauerte die Fahrt, und jede Minute hat sich gelohnt.

Gelandet

Zurück am Boden bekam nach dem zusammenpacken und verstauen des Ballons jeder eine Taufurkunde. Ab sofort möchte ich also nur noch mit meinem offiziellen Titel "Graf Florian über den Wolken von Lüneburg, Edler der Lüfte im Freiballon" angesprochen werden.

Am Boden

Auch die letzten Sonnenstrahlen am Boden waren äußerst spektakulär und mussten noch für ein paar Fotos herhalten. Gelandet sind wir übrigens Punktgenau auf einer Wiese irgendwo bei Mechtersen. Das ist auch gut so, denn auch wenn es nicht so aussieht, der Pilot sagte der Ballon hat eine Masse von 10t, damit kann man schon so einiges Platt machen.

Zumindest vorübergehend gibt es hier noch ein paar weiter Fotos.

Emden: Zu Besuch bei den Ostfriesen

Diese Woche war ich zu Besuch in Emden und nicht ganz zufällig werden deshalb vermutlich hier ein paar recht ähnliche Artikel erscheinen. Die Anreise erfolgte pünktlich zum Matjes-Fest, weshalb in der Ottifanten-Stadt richtig was los war.

Emden

Durch Emdens Nähe zu den Nordseeinseln und den Niederlanden bietet sich natürlich ein Ausflug dort hin an. Wie sich herausstellte ist die Überfahrt nach Juist allerdings unverschämt teuer und man hat zusätzlich durch die Gezeiten nur ein kleines Zeitfenster für Hin- und Rückfahrt. Da wir zusätzlich Fahrräder dabei hatten, fiel die Wahl daher schnell auf Norderney. Dazu aber mehr in den folgenden Artikeln.

Emden

Auch in Emden selber kann man es bei dem schönen Wetter recht gut aushalten. Viel Wasser rund herum und genug Möglichkeiten entspannt einen Kaffee zu schlürfen. In diesem Bereich ist es zwar kein Vergleich zu Lüneburg, aber dafür gibts anderes zu sehen. Zum Beispiel die 4-Wege Kesselschleuse (siehe Bild oben) oder den Emder Stadtwall mit netter Parkanlage und Möglichkeit selbst durch die weitläufigen Kanäle zu schippern.

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