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Bier statt Wasser

Bier aus dem WasserhahnEin frisches, kühles Bier zuhause selbst zapfen. Für eine Norwegerin wurde vor kurzem ein Traum war. Naja, zumindest Teilweise. Als sie ihren Wasserhahn aufdrehte um Besteck abzuwaschen, stellte sie fest das Bier statt Wasser aus dem Hahn floss.

“Ich dachte ich wäre im Himmel” sagte sie gegenüber Reuters. Das Bier soll zwar etwas merkwürdig geschmeckt haben, aber das ist vermutlich angesichts der hohen Bierpreise in Norwegen egal. :-)

Später stellte sich heraus das jemand in einer Bar, zwei Stockwerke tiefer, die Anschlüsse vertauscht hatte. Dort wunderte man sich warum nur Wasser aus der Zapfanlage kam.

Wenn ich mir überlege das ich mich morgens normalerweise als erstes unter die Dusche stelle und statt Wasser dann warmes Bier aus der Brause kommt – Ich glaube ich wäre weniger dankbar…

CeBit Highlights 2006

CeBit 2006Es ist März und die größte Computermesse der Welt öffnet mal wieder ihre Tore. Also auf nach Hannover. Da es in den letzten Tagen ohne Ende geschneit hat, beschloss ich mich der Bahn zu fahren. Und wie immer habe ich es bereut. Der Metronom war total überfüllt (ich war einer der wenigen Glücklichen die noch einen Sitzplatz auf der Treppe bekommen haben).

Außerdem war meine “Persönliche Einladung” zur CeBit leider nur am Wochenende gültig und da werden auch Schülertickets verkauft. Also überall gröhlende Kiddies, die sich überall durchquetschen, überall drauf drücken und vermutlich auch vor Mord nicht zurückschrecken wenn es darum geht eine leere Papiertüte mit Nvidia-Logo zu ergattern.

Bei Microsoft zeigte mir eine nette junge Dame das neue Windows Vista, dessen größter Vorteil “mehr Farbe” zu sein scheint. In der (vermutlich arg teuren, Preis wollte sie noch nicht nennen) Ultimate Edition erhält man dann auch alle Funktionen der Windows-Media-Center-Edition wie zum Beispiel Video-On-Demand. Hui!

Während der kurzen Präsentation habe ich jedenfalls nur neue Features gesehen die ich sofort deaktivieren würde. Meine Frage nach den Systemanforderungen wurde beantwortet mit “ein System aus dem oberen Drittel, wir benutzten hier 3GHz Rechner. Auf der Packung wird vermutlich mindestens 1GB RAM stehen…” Bleibt zu hoffen das der Support für mein geliebtes XP nicht so schnell eingestellt wird.

Zwischendurch konnte ich dann auf dem Handy “Richterin Barbara Salesch” gucken. Ein Traum wird war! Endlich muss man auch Unterwegs nicht auf schlechtes TV Programm verzichten.

Wirklich interessant fand ich den Stand der Metro-Group. Einkaufswagen die meine Produkte auf einem Display erfassen, “intelligente” Kassensysteme, alles wie im Futurestore – RFID zum anfassen und ausprobieren. Weniger schön ist das mittels Kundenkarte praktisch jeder gekaufte Artikel jedem Kunden zugeordnet werden kann, auch wenn man immer wieder versichert das keine persönlichen Daten gespeichert werden sollen.

Trotzdem bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis die kleinen Chips billiger werden und ich mir so einen Einkaufswagen mit Touchdisplay für einen Euro ausleihen darf.

Shuttle xPC System

Gefallen haben mir auch die kleinen Wohnzimmer PCs (wie z.B. bei Shuttle) am besten in Verbindung mit einem 102 Zoll Plasma Bildschirm und der dazu passenden Surround Anlage.

Da Intel ein neues Logo hat, gabs natürlich auch neue Intel-Taschen mit denen ich mich wieder zu genüge eingedeckt habe. Die sind ja soooo praktisch. Das einzige CeBit Geschenk das ich tatsächlich regelmäßig benutze (man kann die Dinger sogar waschen).

So, die einzige Strecke die ich heute noch zu Fuß zurück legen werde sind die 3m vom PC zum Bett. Gute Nacht!

iPope Benedikt XVI

Radio Vatikan wird 75 und hat zu diesem Anlass dem Papst Benedikt XVI einen iPod Nano geschenkt. Schon erstaunlich was man durch gutes Marketing erreichen kann. Das Ding verkauft sich wie geschnitten Brot und um Werbung braucht man sich auch nicht mehr kümmern. Wäre aber ein nettes Motiv:

iPope Benedikt XVI

Auch beim Zubehör gibts ständig neues. Wem z.B. die weißen Kopfhörer noch nicht auffällig genug sind, für den gibt es welche deren Kabel passend zur Musik leuchten und somit jedem schon auf große Distanz signalisieren: “Hier gibts was zu holen!” Aber keine Angst, die Leiche kann später mit Hilfe des iPods identifiziert werden, sofern der Dieb es nur auf die Kopfhörer abgesehen hatte.

Ist zwar etwas älter, aber wo ich schon dabei bin: Ich hab auch noch ein paar iMerr auf Lager

Warum reden, wenn man simsen kann?

Nachmittags fernsehen ist einfach grausam. Gerichtsshows, Anruf-Quiz-Sendungen, Homeshopping, Talkshows und Heimwerker Magazine. Wer zum Teufel guckt sich so einen Mist an? Zwischendurch als Highlight der neue Jamba Werbspot:

Danke Jamba!

“Warum reden, wenn man simsen kann?” Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Ein weiterer Tiefpunkt weiteres Highlight war AstroTV. Ein paar komische Gestalten können Anrufern mit Hilfe einiger Spielkarten wirklich jede Frage beantworten. Egal ob “Werde ich bald im Lotto gewinnen?” oder “Wie lange werde ich noch leben?”. Der erste Anruf ist natürlich völlig kostenlos, man tut das schließlich nur aus reiner Selbstlosigkeit.

Da fragt man zu recht: “Warum fernsehen, wenn man abschalten kann?”

Wie werde ich Millionär?

Wie kommt man möglichst schnell an möglichst viel Geld? Arbeiten bringt nicht genug ein, geniale Erfindungen oder Ebay-Geschäftsideen sind mir auch noch nicht eingefallen, also heißt die Lösung Lotto!

Der Weg zur Million!

Pessimisten behaupten die Gewinnchancen wären genauso hoch wie vom Blitz getroffen zu werden. Laut Wickipedia sterben pro Jahr in Deutschland gerade mal 3 bis 7 Menschen an Blitzschlag. Bei 80Mio Einwohnern ergibt sich daraus in etwa eine Quote von 1:16.000.000. Die Chance beim Lotto sechs richtige zu tippen liegt bei ca. 1:14Mio, scheint also zu stimmen.

Aber diese Quote lässt sich leicht verbessern. Theoretisch müsste man nur ein paar Trottel finden die sich bei Gewitter mit einer 5m langen Eisenstange auf einen Berg stellen. Aber hat das tatsächlich Auswirkungen auf meine Lottogewinn? Da ich mich nicht darauf verlassen möchte, gibt es jetzt den offiziellen F7even Lottozahlengenerator, wenn es damit nicht klappt weiß ich auch nicht weiter…

Lottozahlengenerator

Mit diesem hoch wissenschaftlichen Lottozahlengenerator bekommen Sie garantiert sechs Richtige!* Das Programm setzt auf neuste Java Technologie. Da es zu sehr auffallen würde wenn ich jede Woche im Lotto gewinne, stelle ich dieses geniale Programm der Allgemeinheit zur Verfügung.

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The Blackbird Papers – Der innere Zirkel

RotschulterstärlingDa die Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe meist sehr enttäuschend waren, muss ich “The Blackbird Papers” (original Titel) bzw. “Der innere Zirkel” von Ian Smith mal positiv hervorheben. Zwar hat das Buch einige Schwächen (teilweise recht vorhersehbar, Hauptcharakter erledigt fast alles im Alleingang), aber im Großen und Ganzen ist es doch ein recht lesenswerter Ökothriller.
Zur Story: Der Bruder des FBI Agenten Sterling Bledsoe, ein anerkannter Wissenschaftler, wird in seinem Heimatort dem ländlichen New Hampshires brutal ermordet. Offenbar steckt eine rassistische Gruppierung dahinter. Doch Sterling glaubt nicht an diese Theorie, während seiner Ermittlungen findet er heraus das sein Bruder zuletzt auf eine große Anzahl toter Rotschulterstärlinge gestoßen ist und scheinbar jemand verhindern wollte das er damit an die Öffentlichkeit tritt…

250.000 Flummies in San Francisco

Als ich den aktuellen TV Spot für Sonys BRAVIA Fernseher zum ersten mal gesehen habe, dachte ich noch: Netter, harmonischer Werbespot, aber da muss man schon etwas mehr bieten als ein paar am Computer erzeugte springende Bälle.

BRAVIA Spot

Zu würdigen weiß man das Werk erst, wenn man ein wenig recherchiert. Die Flummies sind nämlich nicht künstlich, sondern man hat wirklich 250.000 Gummibälle mitten in San Francisco einen Berg herunter springen lassen.

Die folgenden Bilder stammen aus dem The making of the ad Video das man sich auf der Internet Seite zum Spot ansehen kann.

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