Besuch im Miniatur Wunderland Hamburg

Das Miniatur Wunderland Hamburg wollte ich schon lange mal sehen, und dieses Wochenende war es nun so weit. Da ich etwas ähnliches schon anderenorts gesehen habe, waren meine Erwartungen nicht soooo hoch, aber ich wurde doch positiv überrascht.

Miniatur Wunderland Hamburg

Die Anlagen (wie der Flughafen oben) sind mit unglaublich vielen Details versehen worden. Von den meist sehr realistisch wirkenden Gebäuden bis zu den Autos mit Abblend-, Fernlicht, Bremsleuchten und Blinkern. Ich glaube ich würde wahnsinnig werden, wenn ich so was zusammenbauen müsste.

Miniatur Wunderland Hamburg

Viel besser als die ganzen selbstständig fahrenden Autos und Züge, haben mir aber die vielen kleinen lustigen Szenen gefallen, die sich dort überall versteckt abspielen. Was mir weniger gut gefallen hat, waren die vielen Besucher.

Miniatur Wunderland Hamburg

Vielleicht war der Tag heute schlecht gewählt, denn das gute Wetter hatte viele Leute aus den Häusern gelockt und überall in der Ausstellung herrschte recht störendes Gedränge. Gerade Rentner zeichneten sich dadurch aus, sich völlig rücksichtslos durch die Massen zu drängeln und dann stundenlang vor den interessantesten Stellen stehen zu bleiben. Fand ich total daneben.

Miniatur Wunderland Hamburg

Am Meisten staute es sich jedoch direkt hinter dem Eingang. Sieht man dann später Szenen wie das DJ Bobo Konzert (Bild unten) für das weiß-ich-wie-viele kleine Zuschauer aufgestellt wurden, hat man die Rüpel-Rentner meist schon fast vergessen.

Miniatur Wunderland Hamburg

Für mich waren definitiv die vielen Details und die humorvolle Umsetzung die Highligts des Besuches. So gab es unter anderem einen Schaukasten in dem ein paar winzige Polizisten einen Abschnitt mit leeren Gleisen abgesperrt hatten. Darunter hing ein Schild mit der Aufschrift: "Der erste geklaute Zug in der Geschichte des Miniatur Wunderlandes.".

Miniatur Wunderland Hamburg