Nordsee: Neuharlingersiel

In diesem Jahr haben wir Nord- und Ostsee besucht, Grund genug einen kleinen Vergleich zu ziehen. Für die Nordsee tritt Neuharlingersiel an. Am besten in Erinnerung geblieben ist mir der kleine Fischerhafen mit den bunten Krabben-Kuttern.

Wie an der Nordsee üblich, gibt es hier nicht überall Sandstrände. Oft grenzt einfach eine Wiese ans Meer. Grasende Schafe sind entsprechend häufig anzutreffen.

Feine Sandstrände gibt es aber natürlich auch hier. Vor allem auf den Inseln, wie z.B. auf Langeoog. Einen besonders schönen, ganz ohne Strandkörbe, haben wir am Flinthörn gefunden.

Mein persönliches Highlight an der Nordsee ist aber das Watt. Den Gezeitenwechsel finde ich immer wieder spannend und eine Wattwanderung gehört einfach zum Nordsee-Urlaub.

Ohne das Wasser gibt es hier nochmal eine ganz neue Welt zu entdecken und sonderbare Meerestiere zu beobachten, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Besonders reizvoll finde ich die Möglichkeit bei Ebbe einfach zu einer der Nordsee-Inseln hinüber zu laufen.

Nachteil ist, dass sich Ebbe und Flut nicht unbedingt an den Urlaubs-Plan halten. In unserem Fall war Ebbe immer früh morgens und spät abends. So blieb uns immer nur wenig Zeit durch den Matsch zu laufen, bevor das Wasser schon wieder anstieg.

Da es mir zu langweilig ist den ganzen Tag in einem Strandkorb zu sitzen, gefällt mir die Abwechslung. So muss ich muss nicht die ganze Zeit Leuten dabei zuhören, wie sie wichtige Telefonate führen und den Daheimgebliebenen berichten, dass die Nordsee neben Ebbe und Flut im Gegensatz zur Ostsee auch noch Salzwasser enthält. Man lernt nie aus…